Ja, die Streckenstillegungen sind wirklich eine dumme Sache. Schon die Generation unserer Urgroßväter hat mit ihren Steuergeldern den Aufbau des Eisenbahnnetzes finanziert. Es ist traurig, daß das jetzt einfach verschleudert wird. Jetzt kommt es darauf an, wenigstens die Privatisierung mit Netz zu verhindern.
Ich finde ich Ihre Initiative, die sich gegen den Ausverkauf des Gemeineigentums einsetzt, sehr gut, auch die Plakate sind sehr gelungen.
Mehdorn ist der Undertaker des schienengebundenen Nahverkehrs. Aber der Hoffnungsträger des schnellverkehrenden Großkapitals. Die Steuerzahler bauten über Generationen die Schienen und er verkauft sie als Schrott oder lässt sie einfach vergammeln. Dafür bekommt er (Steuer)-Zuschuss zum Bau von ICE-Trassen. Im Ausland kann man sehen, wohin diese Radikalprivatisierung führt. Warum gibt man diesem Herrn nicht einfach was er verdient?: Er sieht sich als Konkurenz zum Flieger, gebt ihm einen ICE-Tritt und holt wieder "Bahn für den Mensch" ins Menagement. Auch das Geld und die Arbeit "der Kleinverdiener" ist was wert. Wer sich kein KFZ leisten kann muss mit der Bahn zur Arbeit fahren können. Nahverkehr ist aktiver Umweltschutz!
Danke für dieses Forum und die gelungene Umsetzung!
Durch die Personaleinsparung bei der Bahn erfolgt u. U. eine Kriminalisierung des Bahnkunden und Steuerzahlers. Denn durch die Schließung der Schalter und der technisch nicht ausgereiften und sehr komplizierten Fahrkartenautomaten (die in der Regel sehr häufig außer Betrieb sind oder kein Geld annehemen), darf der Reisende wegen fehlender Fahrkarte den Zug nicht betreten. Falls er dies trotzdem tut, muß er zunächst ein erhöhtes Fahrgeld (Bußgeld für Schwarzfahren) bezahlen. Dieses Geld kann er sich zwar durch langen Schriftverkehr mit der Bahn zurückholen, wenn er die richtige Begründung anführt und Beweise hat. Dies ist aber sehr aufwändig und für ältere und unerfahrene Bahnkunden problematisch. Die meisten Bürger dürften auf eine Anzeige wegen "Schwarzfahren" sitzenbleiben. Auch das Bahnpersonal ist über diese Entwicklung sehr unglücklich und muß sich häufig beim Kunden für nicht selbst verursachte Unzulänglichkeiten entschuldigen. Danke liebe Politiker! Danke Herr Mehdorn!
Man könnte noch mehr sparen, indem man sämtliche Beamte als Angestellte übernimmt bzw. ganz entlässt.
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(Blos wer fährt dann beim Streik Zug und Bus?)Aber dafür sind ja die Beamte gerade noch gut genug und zum Prügelknaben der Nation!
Mit dem Ziel, durch gute Beratung, Preisrecherche und Anwendung von Kombinationstarifen dem Kunden das Bahnfahren wieder schmackhaft zu machen, und so meinen Teil dazu beizutragen, mehr Verkehr auf die Schiene zu locken, habe ich vor einem halben Jahr eine neue Bahnagentur in Berlin eröffnet. Ein Konzept, das es bereits in anderen Städten und auch an anderen Standorten in Berlin gibt und überall erfolgreich ist.
Mit den Zahlen der ersten Monate bin ich durchaus zufrieden und - bliebe es bei den derzeitigen Provisionszahlungen - könnte ich mit Optimismus in die Zukunft blicken.
Doch leider werden die Provisionen für Reisebüros ab dem nächsten Jahr, übrigens bereits zum 2. Mal massiv gesenkt werden, so dass mein Verdienst vermutlich um 1/3 sinken wird.
Vertriebskostensenkung zur besseren Erreichung der Kapitalmarktfähigkeit nennt sich das auf BWLer-deutsch.
Also was tun?? Dicht machen und von Hartz IV leben?? Gebühren nehmen, und damit die Hälfte meiner Kunden verlieren?? Oder was sind die Alternativen??Aber immerhin, bald ist niemand mehr gezwungen, mit Menschen zu reden, es gibt es den Automaten. Nur: dass man auf dem Weg nach Strassburg an der Grenze trennen und somit die Hälfte des Preises sparen kann, erklärt dieser einem leider noch nicht.
Gruß aus Berlin
Peter Koller
In einen Punkt nehme ich Herrn Mehdorn in Schutz. Seine Hauptaufgabe ist es das Unternehmen an die Börse zubringen und nicht es gut zu führen!!! Wenn man sich den Vorstand genauer ansieht, wird man feststellen, dass dieser aus den Branchen der natürlichen Feinde der Bahn besetzt ist. Also Autoindustrie, Fluglinien usw. Wenn man sich dann den Spruch „Wessen Brot ich ess dessen Lied ich pfeif“ vor Augen hält, versteht man auch warum die Bahn „unbedingt“ an die Börse gebracht werden muss. Dazu passt auch das einst auch ein gewisser Henry Ford die Nahverkehrsbetriebe von Los Angeles aufkaufte um sie dann stillzulegen.
Allgemein zu diesen und zu den anderen Bereichen denke ich, dass Deutschland hochgradig unter Reformitis (Revolution von Oben) leidet. Wie ein Junkie wollen die Regierungen immer mehr privatisieren, weil ihre Berater (Dealer) Zukunftsfestigkeit vorgaukeln. Der Staat verscherbelt sein Tafelsilber und seinen Einfluss. Seine Berater (Wirtschaftsverbände, Initiativen, Medienkonzerne, Stiftungen) verdienen prächtig daran. Deshalb sitzen sie bereits jetzt mit in den Parteien und Ministerien und entwerfen im gemeinsamen Konsens die reformorientierten Gesetze. Diese werden bereitwillig von der legislativen Gewalt abgenickt. Sinn der Reformen ist schlicht das Staat und Bevölkerung entmachtet werden sollen, um von den Mächtigen (jetzige Berater) an der kurzen Leine gehalten werden zu können. Das funktioniert bestens auch mit Wahlrecht.
Viele Grüße
Thomas Schnidt
... und wieder einmal werden die Bürger eines Landes von vorne bis hinten für dumm erklärt. Dieses Mal trifft es aber keinen optional zu nutzenden beziehungsweise anderweitig verfügbaren Sektor wie die Telekommunikation oder ähnliche Angelegenheiten, sondern ein öffentliches und nicht anderweitig zu befriedigendes Grundbedürfnis, das selbstverständlich auch noch finanziell, körperlich und eigentumsmäßig von den Bewohnern dieses Landes bezahlt wurde! Um sich das eigene Einkommen für den Ruhestand zu sichern und beide Füße in den richtigen Kreisen zu haben, ist dem "Volksvertreter" in Bundestag, Land und Kommune, dem Wirtschafts-"Verantwortlichen", dem Buslobbyisten, dem Journalisten und dem nicht auch nur einen Meter nach vorn blickenden Bürger mit seinem geliebten Automobil jeder Weg recht - und sei es eben eines der wichtigsten Bedürfnisse des Lebens ('Irgendwie werden die Betroffenen das später schon richten, ich kann ja nichts dafür und habe kein Bröckchen vorab ahnen können.').
Ja, das trifft nicht nur die hunderten stillgelegten Strecken, Bahnhöfe und Haltepunkte des Nahverkehrs, nicht nur die eingestellten Schnell-, Interregio-, Intercity-, Nacht- und sonstigen Reisezüge ohne dem größtmöglichen Sofortgewinn. Nicht nur die zerstörte Infrastruktur, die fehlenden Gleis- und Versorgungsanlagen oder die verschrotteten "Alt"-Fahrzeuge. Nicht nur die nach Hartz IV verschobenen Einkommensquellen samt menschenleerer Anlagen. Nicht nur die schlecht aufzubringenden Tarife. ...
Ich habe den Verdacht, das vor allem die deutsche Autoindustrie den öffentlichen Nah- und Fernverkehr gezielt stufenweise zerstören will, damit noch mehr Autos gekauft werden.
Man überlege sich mal, wieviel Geld den Autokonzernen hinterher geworfen wird.
Dagegen wird die Bahn kaum gefördert.
Wer kein Auto in D. hat, gilt schon fast als asozial...
Ich wünsche ja keinem was Schlechtes, aber ein gewaltiger Umsatzeinbruch in der so gehätschelten PKW-Branche wird einige Hochstpler in Wolfsburg und Sindelfingen schnell wieder auf den Boden der Realität zurückholen.
Mit der zunehmenden Anzahl von Hartz IV-Empfängern wird das wahrscheinlich noch schneller eintreten.
Aber es bleibt ja noch Süd- und Osteuropa, wo sich vor allem Spekulanten, Unternehmer und Kriminelle die teuren Autos kaufen , der Normalbürger hat kaum das Geld dafür.
Und an die Auto-Bosse: Unterschätzen SIE die Protestwähler in D. nicht!
Es ist Ihr Umsatzeinbruch, nicht meiner! Mir reicht nach wie vor ein Fahrrad und zur Arbeit fährt glücklicherweise noch eine S-Bahn.
Hallo
Ja sehe ich auch so. Die Bahn wird immer schlecht geredet und immer mehr zurück gebaut!
Aber Hartz VI Empfänger aber können aufatmen, gestern kam im Radio das jedem Hartz VI Empfänger ein Auto im Wert von 7500,- zusteht!
In welcher Welt leben die da Oben? In meiner jedenfals nicht!
www.bahnvonunten.de
"Eine tolle Sache, diese Bahn: Ein Wunder der Organisation und Logistik, pünktlich wie ein Uhrwerk, umweltfreundliche, beständig erneuerte Spitzentechnologie, auf einer von Steuergeldern errichteten Infrastruktur, die kundenfreundlich auch den letzten Winkel des Landes erreicht. Die preiswerteste Bahn Europas, sauber, bequem. Die Bahn ist das beste Verkehrsmittel, für alle und von allen geliebt. In der Schweiz.“ ( Aus DVD-Dokumentation „ Bahn unterm Hammer“)
Das Problem, was nicht nur die Bahn hat ist, daß dieser Staat alles daran setzt, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu vergesellschaften.Das Ergebnis dieser Privatisierung sieht man an der Bahn in Großbritannien und an den Gaus der Energieversorgung in den USA. Der Staat zieht sich immer mehr aus seiner Verantwortung und der Steuerzahler bezahlts.
Man konnte ja über den einen oder anderen Schaffner sagen was man wollte, aber seit es heute so gut wie Zugebegleiter mehr im Regionalverkehr gibt, erlebe ich zunehmende Aggressionen, Pöbeleien und Auseinandersetzungen unter Reisenden, wenn es beispielsweise darum geht Platz für schweres Gepäck, oder Fahrradstellplätze freizuhalten, wenn ansonsten genügend Sitzplätze vorhanden sind, um Nichtraucher-/Raucherbereiche, oder einfach nur mal so aus Frust. Ein Schaffner hatte die Möglichkeit aufgrund seiner Befugnisse die Hausordnung der Bahn, sowie Rechte der Reisenden durchzusetzen.
Außerdem konnte man bei diesen Bahnbediensteten Fahrkarten kaufen, Fahrplaninfos einholen, bzw. Anschlussprobleme bei Verspätungen klären. DAS war wirklich Service !!
Ich fahre seit gut über einem Jahr mit Bahn und Bus zur Arbeit. Auf dem Hinweg habe ich planmäßig 3 Minuten zum umsteigen. Tatsächlich bleiben mir nur noch ca. 1 Minute. Meistens kann ich noch den Bus ersprinten. Der Bus wartet auf niemand. Ansonsten kann ich dann 15 Minuten warten. Zurück fährt der Zug schon nicht mehr nach Plan. Meistens verspätet sich dieser um rund 10 Minuten, da ja noch verspätete Mitreisende aus S-Bahn bzw. RE auch noch mit müssen. 20 Minuten später würde auch da der nächste Anschluß fahren.
Das die Bahn ganz dringend am Service arbeiten muß, hat sich wieder gezeigt. Meine Frau fuhr mit unserem Kleinkind (muß noch getragen werden) Bahn. Wegen des Mobilitätsservice wurde ich beim Ticketkauf an den Servicepoint verwiesen. Dort sagte man mir, ich müsse eine Nummer anrufen (beides Mal erklärte ich die Situation). Als wir dann den Mobilitätsservice angerufen haben, hieß es, dass nur Behinderten vom Bahnsteig über die Treppe in den Zug geholfen wird. Alleinreisende mit Kleinkindern interessieren nicht. Außerdem kann dann auch der Behinderte sehen, wie er sein Gepäck an seinen Platz bekommt. Im übrigen hat der Ticketausdruck zum wiederholten Mal nicht mit den Wagenanzeiger im Zug übereingestimmt. Die vorher reservierten Plätze gab es dann auch nicht. In Sachen Pünktlichkeit, Mobilitätsservice und Verlässlichkeit in Sachen Tickets/Wagen muss die Bahn dringends was unternehmen. Sonst kann ich mich über die Freundlichkeit nicht wirklich beschweren.
Fahren Sie mit der Bahn, es ist ein Erlebnis!
Züge kommen zu spät oder gar nicht, oft ist das Erreichen des Anschlußzuges ein Glückspiel, weil der privbate Regionalanbieter nicht auf den großen Bruder des Bundes wartet. Das Schienennetz ist marode und wären die Autobahnen in diesem Zustand, wir würden nur noch Geländewagen fahren.
Immernoch schleichen ICE Züge mit nur 120 km/h durch die Lande und nur wenige Strecken sind presstigé und superschnell. Der Durchschnitt der Strecken aber, zeigt heute, daß man keine modernen Züge benötigt, denn die Geschwindigkeit hat sich kaum gesteigert. Die Dampflok läßt grüßen...
Dafür fehlt es heute in der Region. Bahnhöfe vergrünen und verfallen, es riecht nach Urin und Kot. Der freundliche Herr vom Vorverkauf sitzt nicht mehr hinter Glas und hatte einen guten Tipp parat, sondern es ist eine Computerstimme aus dem Automat, der einen nicht mehr versteht. Im Zug weiß der Begleiter nicht, ob man den Anschluß erreicht, noch ob man andere Möglichkeiten hätte.
Viele Bahnhöfe werden angefahren, sind nachts aber finsterste Ecken, deren Fenster längt Brettern und Spanplatten gewichen sind, die Wartehallen sind eiskalt und ungeheizt, wenn nicht verschlossen und Baufällig. Personal fehlt völlig und der Fahrgast ist zu einem simplen Stück Zahl einer Statistik verkommen.
Hamburg München, als Familie mit der Bahn unbezahlbar, mit dem Auto zwar teuer, aber machbar, es ist eh da. Dafür hat man nörgende Kinder und den Stress im Stau.
Reisen ist es nicht!
Man kann sich über das nur aufregen..dem entsprechend regen sich die politiker darüber auf dis es zu viel Aebeitslose gibt...tja da müsste man jetzt überlegen wo das poblem dran liegt! ich finde das es ein unverschämtheit ist was die hier abziehen, da ich selber in einem Dorf lebe kenn ich das Gefühl ..man will zu den freunden die etwas weiter weg wohnen, dorthin fahren aber nur büse hin, man steh dann an der bushaltestelle und warte auf den bus doch komischer weiße kommt keiner obwohl auf dem plan steht das einr kommen sollte....Es ist dann ein problem wenn die Eltern einen nicht immer hinbringen kann...
4 km von mir entfernt ist ein Bahnhof...wie der aussieht könnte man sagen das er kurz vorm schließen ist...doch es fahren noch züge. Das Bahnhofsgebäude ist vollkommen runter gekomm...kurz vor dem einsturz doch die gemeinde sagt denn immer das sie kein geld haben um es zu erneuern....
Tja liebe Mitbürger, denkt doch mal etwas darüber nach wen man die Macht gibt und was er damit macht.
Wenn alles nur noch den Verwertungsinteressen des Kapitals untergeordnet wird und wir für die Managerkaste nur noch eine betriebswirtschaftliche Rechengröße sind und unserer "weisen" Wirtschahtslenker nur noch vom Niedriglohnsektor reden, wer soll dann den ganzen Ramsch noch kaufen?
Liebe Verantwortliche macht nur weiter so. Früher stand schon einmal eindeutscher Stadt vor dem Abgrund bald sind wir einen Schritt weiter.
Ich glaube die hiesigen Verantwortlichen haben aus der Geschichte nicht viel gelernt.
Im Interesse von Macht, Gier und Profitmaximierung sind schon mehrmals Millionen verheizt worden.
Und das alles im 21. Jahrhundert -wird diese Menschheit den nie schlau?
Zum Kommentar von Kollege( in ) Schmeißner:
Die Idee, alle beamte des öffentlichen Dienstes zu Angestellten zu machen, wurde meines Wissens bereits mal in Schleswig- Holstein unter der Regierung von Simonis diskutiert. das würde bedeuten, dass alle BeamInnen rentenmäßig nachversorgt werden müssten. das Geld hat kein Bundesland, ausserdem sind Angestellte teurer wie Beamte ( siehe Sozialversicherungen etc ). Der Beamte wird normalerweise erst mit Eintritt in die Pension teurer.
Doch auch hier sind sich merkwürdigerweise stets alle Parteien einig: Wenn es um die Denunzierung und Herabwürdigung der BeamtInnen geht, machen alle gerne mit. Die Abgeordneten ( Beamte auf Zeit ) haben vorsorglich ein Abgeordneten-Diätengesetz erfunden, damit sie nicht von den Kürzungen im öffentlichen Dienst betroffen sind. Wir als beamte müssen sparen, die Abgeordneten genehmigen sich schnell noch mal eine erneute Diätenerhöhung. Wie und wo will der Staat denn noch melken, wenn der letzte Beamte weg ist??
Nach meiner Einschätzung steht hinter den Einsparungen bei der öffentlichen Verwaltung auch System. Die Aufsichtsbehörden haben geltendes Recht zu beachten und werden bei Verstößen auch gegenüber Großunternehmen tätig, was Kosten verursacht und sich negativ auf das Betriebsergebnis auswirkt. Es liegt auf der Hand, dass die Unternehmen hieran kein allzu großes Interesse haben. Der öffentliche Dienst stört hier nur. Deshalb übt man durch massive Lobbyarbeit Einfluss auf die politische Ebene aus, die – verfilzt mit der Unternehmerschaft – die gesetzlichen und personellen Weichen stellt und versucht, die Verwaltung durch so genannte Entbürokratisierung und Verschlankung zu lähmen. Wie ist es sonst zu erklären, dass Aufsichtsbehörden personell so ausgedünnt werden, dass sie ihre Aufgaben kaum noch wahrnehmen können? Das Ergebnis sind Gammelfleischskandale, Großunfälle aller Art, marode Anlagen und vieles mehr. Nach einem kurzen Aufschrei und publikumswirksamen Scheinlösungen gehen wir wieder zum Alltag über, bis es zum nächsten Zwischenfall kommt. Für die negativen Folgen kommen alle Bürger des Landes auf, sei es durch Steuererhöhungen oder Verschlechterungen, wie sie hier in diesem Forum geschildert werden. Seltsamerweise macht fast die gesamte Presse das Spiel mit (Verfilzung ?) und hackt noch auf der öffentlichen Verwaltung herum.
1)
Warum äußern sich nur so wenig Betroffene im öffentlichen Dienst in diesem hervorragenden Forum? Halten sie etwa die Gehaltskürzungen von inzwischen 12 % und die dramatische Arbeitsmehrung für richtig? Das glaube ich kaum. Diejenigen jedenfalls, die sich hier bisher geäußert haben, treffen fast alle den Nagel auf den Kopf und benennen die Ursachen genau. Einige wenige erreichen aber rein gar nichts. Politiker reagieren nur auf die Anstrengungen zahlreicher Gruppen. Sie wissen, dass sich die Deutschen eigentlich viel zu viel gefallen lassen und nutzen das aus. Wer sich nicht äußert und wer nicht fordert, der bekommt auch nichts. Im Gegenteil: Er darf sich nicht wundern, wenn ihm immer mehr weg genommen wird. Es ist also völlig falsch, sich in eine selbst gewählte Isolation zu begeben und zu sagen, dass man ohnehin nichts ändern kann. Nur wirklich zahlreiche Proteste können an dem Zustand etwas ändern.
Wenn die Bahn ein Privates unternehmen wird dann halten die sich ja an nichts mehr...
die Preise kann sich Heute ja sowiso schei kein Mensch mehr leisten .
Ich selber kaufe mir schon keine monatskartenmehr.
Als ich angefangen habe mir Monatskarten zu kaufen haber ich 15€ gezahlt nun kostes dises Ticket22€ das sind 33% und das ist mehr als dreißt immerhin solte das ticket für Schüler sein. ich meine ich kann es mir eingendlich löleisten aber ich habe die Schnautze voll und kaufe sie mir schon seit nem halben Jahr nicht mehr.
vor allen immer dise Preiserhöung die immer den selben grund haben und auch übertrieben sind.
wen die Bahn mal nachdenken würde, dann wüssten sie das ein normaler jugendliche im Alter von 10-19 jahre 20€taschengeldbekommt wie sollen die sich dann noch eins kaufen
>> Teil 2
Unternehmerische Freiheit ist mir lieber als staatlich gelenkte Planwirtschaft. ABER!! Es muss sichergestellt werden, dass ein Mindestangebot an öffentlichem Personenverkehr gewährleistet ist. Hier sehe ich Grundbedürfnisse der Bürger berührt, falls Gewinnstreben dazu führt, dass es gar kein Angebot mehr gibt. Notfalls muss man staatlicherseits den Unternehmen auf die Finger klopfen können.
Ich möchte Wettbewerb und einen funktionierenden Markt. Was man durch ausreichend Anbieter (nicht zu viele, nicht zu wenige) erreicht. Was ich nicht möchte ist eine Monopolstellung eines einzigen Anbieters (siehe Diktat der Strompreise).
Was will der Bundesbürger nun haben?
Eine in der Unterhaltung teure, ineffektive und defizitäre Staatsbahn mit schlechtem Service, lahmen Zügen, die übers Land zuckeln,
oder
ein straff geführtes Unternehmen, ausgerichtet auf maximalen Gewinn, Spitzenrenditen für die Aktionäre, Traumgehälter für die Manager und Aufsichtsräte, mickrigen Löhnen für die Beschäftigten, Entlassungen, immer schlechteren Arbeitsbedingungen, Ausbau der Hauptstrecken auf schnelle Verbindungen mit bestem Service für die gut zahlenden Geschäftsleute und Stilllegung der anderen Strecken.
Eine Wahl zwischen Pest und Cholera.
Am liebsten wäre mir ein privat geführtes Unternehmen
- mit gutem Service, bezahlbaren Ticketpreisen, moderner Verkehrstechnik,
- dass auch in der Fläche für die Berufspendler Angebote hat
- und seine Beschäftigten anständig entlohnt.Maximalen Gewinne, Spitzenrenditen für die Aktionäre, Traumgehälter für die Manager und Aufsichtsräte sind für mich o.k., wenn es nicht auf Kosten der drei o.g. Faktoren geht. Notfalls muss das über gesetzliche Bestimmungen festgeschrieben werden.
OK. Wenn sich die Deutsche Bahn zurückzieht, Stecken nicht mehr befährt, weil sie ihr zu unrentabel geworden sind, dann habe ich so lange kein Problem damit, wie ich als Kunde zu einem anderen Anbieter wechseln kann. Wenn die Strecke aber dichtgemacht wird und es keinen Anbieter mehr gibt, dann ist mir das als Kunde nicht egal, dann schreie ich nach staatlicher Reglementierung. Weil es dann KEIN Angebot mehr gibt. >> weiter mit Teil 2
Cie Bahn kommt wodenn noch ?
Wieso verbrennt ein Staatsunternehmen noch so viele Steuergelder und macht nicht mal den lokführern ein vernünftiges Angebot ? Die Bahner haben mehr verdient und auch die Achrung vor dem phantastischen Beförderungsmottel Bahn verdient mehr Anerkennung und mehr Würde !!!
Als Kunde hoffe ich, dass die Privatisierung möglichst schnell kommt, und dass die Bahn als Monopolunternehmen endlich Konkurrenz bekommt. Nur so kann der Service verbessert werden - und die Bahn als Unternehmen gerettet werden.
Das Beispiel Telekom zeigt: Konkurrenz und Privatisierung zwingen ehemalige Staatsunternehmen dazu, sich auf die Bedürfnisse der Kunden einzustellen. Einem "Beamtenverein" ohne Konkurrenz sind Kunden egal!
Allerdings gibt es auch Unterschiede zum Beispiel Telekom: Die war als Staatsmonoplist tatsächlich völlig vor Wettbewerb geschützt. Die Bahn steht im indirekten Wettbewerb mit dem Individualverkehr (Auto). Und wenn die Bahn versucht, zu bleiben, wie sie ist, dann mag das kurzfristig im Sinne der Beschäftigten sein (keine Rationalisierungsmaßnahmen usw.). Aber langfristig ist das ihr Ende.
Die Bahn sollte also nur dafür Geld ausgeben, wofür am Ende auch die Kunden bereit sind, Geld auszugeben.
Herr BLÄHdorn verdient Millionen, wird für Fehlplanungen (Tarife, Hauptbahnhof) durch Gehaltserhöhungen undVertragsverlängerungen belohnt und der / die Kunde/in bleibt auf der Strecke (stehen)! Serviceabbau und Preiserhöhungen machen das Umsteigen auf die Bahn nicht attraktiver. Und die BahnCard ist auch nicht auf dem Mist der DB gewachsen sondern dem VCD zu verdanken; allerdings ist man / frau als BahncardbesitzerIN heute z.T. deutlich schlechter gestellt als manch ein Frühbucher. Vielen Dank auch!
Sollte die Bahn an die Börse gelangen, stelle ich mir vor, was Herr Dr. Mehdorn dann machen wird:
Wenn erstmal Geld fliesst, muss es noch mehr sein. Dieses kann man nur erreichen, in dem man noch mehr Personal abbaut. Denn wer einmal an Geld gerochen hat, will noch mehr.
Zur Folge könnte es z.B. haben, dass alle BeamtInnen der DB AG zum BEV ( später EBA ) zurückgeführt werden, um die Personalausgleichszahlungen nicht mehr leisten zu müssen. Das spart schon mal eine Menge Geld ein.
Um dann den Aktionären zu gefallen, werden viele Tarifkräfte dran glauben müssen. Auch das haben wir bei der Telekom gesehen.
Man sollte nicht einfach egoistisch die Preise bei mehr Konkurrenz sehen, sondern den Menschen insgesamt. Aber offenbar gibt es hier jemanden, der lieber nur Profit sehen will. Gerade die telekom ist doch der Beweis, dass der Service immer schlechter wird, weil durch die Konkurrenz immer mehr fachliche Menschen entlassen werden, um "effektiver" sein zu können.
Dieses bitte ich stets zu bedenken, bevor man kurzsichtig von einer "Beamtenbahn" spricht, die sich für Kunden nicht interessiert.
Zur Bundesbahnzeit hat ein Anschlusszug bei Verspätungen noch gewartet. das gibt es heute nicht mehr!!!
In Bochum-Langendreer-West wurde an der S1-Station vor 2 Jahren mal ein auf dem Boden angeschraubter Mülleimer umgetreten. Dieser wurde nicht ersetzt. Seit dem landen Müll und Glasflaschen im Treppenaufgang. Nun hat das Reinigungspersonal (das aller Jubeljahre mal kommt) mehr zu tun. Da kann man nur sagen: Am falschen Ende gespart!
Am Oberhausener Hauptbahnhof fehlt seit einem halben Jahr am Hinterausgang die große Fahrplantafel. Kommt man nun von hinten in den Bahnhof, muss man bis zum Aufgang des ersten Gleises laufen und dort auf den Fahrplan sehen. Vor dort unten hat man aber keinen Blick auf irgendeine Bahnhofsuhr. Die sieht man erst, wenn man auf dem Bahnsteig steht und hat so mal schnell seinen Zug verpasst, der zwei Gleise weiter von Dannen zieht.
Auch die elektronischen Fahrplantafeln funktionieren im Hbf Oberhausen seit urlanger Zeit nicht mehr.Liebe Bahn: Es sind die kleinen Dinge, die Bahnkunden erwarten und auch honorieren. Gebt Euch ein bisschen mehr Mühe. (Wobei ich leider bezweifle, dass Euch das möglich sein wird.)
Privatisierung der Bahn?
Siehe Postprivatisierung: keine Briefkästen, keine Postämter, schlecht bezahlte Postboten, endlose Schlangen an den verbliebenen Poststellen etc etc, aber Supergehälter für die Vorstände.
Seltsam:
Das Bayern-Ticket, eine gute Sache, kann man (2 Euro günstiger als am Schalter) im Internet bestellen, die Fahrrad-Karten aber nicht. Die bekommt man auf ausgewählten Bahnhöfen am Schalter (wenn man genügend Zeit hat) oder am Automaten (wenn man genügend Zeit hat, den richtigen -es gibt z.B. am Hbf Regensburg mehrere rote und einen grauen, der neben der Rolltreppe versteckt ist- zu suchen). Wer die Zeit nicht -mehr- hat und ohne Fahrkarte einsteigt gilt in Bayern automatisch als krimineller Schwarzfahrer.
Ich bin Bahnbenutzer - täglich und mit Bahncard in der Tasche! und fast nur mit RE u. RB und S-Bahn - aber es nervt schon, wenn man z.B. über Land fährt und der Zug hält - obwohl keiner aus- oder einsteigt -- ICH ERWARTE von den VerDi-Leuten in Zukunft, dass sie ihre Autos und Flugzeuge stehen lassen und mit Bahn und Bus fahren, dann haben die Öffis auch eine Lebensberechtigung von der Haltestelle angefangen bis zum dichteren Takt - wenn die Strecke Salzwedel - Oebisfelde sich nun ab Klötze ganz in luftiges Grün auflöst, dann ja wohl auch, weil die Nutzer nicht zum Zug kamen, weil das Auto trotz "viel zu teurem Sprit" eben bequemer ist - eben!!! - Nicht meckern - nutzen! - auch in den Spitzen der Gewerkschaften und nicht wundern, wenn die 1.Klasse gar nicht vorhanden ist - oder am Bahnsteig außer wildem Grün nur ein vertrautes Rauchverbotsschild mit "Rauchfreier Bahnhof" noch einen Haltepunkt erahnen lässt (Strecke Lüneburg - Dannenberg) - Anti-Sparer steigen ab sofort bitte sehr in Bus und Bahn! OK
Die Deutsche Bahn darf auf garkeinen Fall privatisiert werden!!!!! Denn bei den Briten ist das ganze richtig in die Hose gegangen - also last uns doch nicht die gleichen Fehler machen!!!. Also im Raum Berlin finde ich ist das Angebot nicht schlecht im Verbund BVG , S-Bahn und Regio aber es könnte natürlich noch besser werden keine Frage aber wie wir wissen kostet das auch alles viel Geld und das kann nicht alleine der Fahrgast tragen. Da muß schon der Berliner Senat und Bund käftig in die Tasche greifen.
Privatisierung - NEIN siehe Berliner Zeitung vom 7. Januar 2008
www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
Grüße von den BVGern www.BVGer.de.vu
Wieso macht der deutsche Staat eigentlich nichts dagegen. Wieso müssen Bahnstrecken stillgelegt werden wenn die Bevölkerung auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, sie arbeiten gehen oder auch mal in eine andere Stadt oder auch mal in den Urlaub fahren wollen. Ein Teil der Bevölkerung kann sich kein Auto leisten, vorallem bei diesen horenten Spritpreisen. Alles wird teurer und teurer und keiner weiss eigentlich so richtig wie er es noch bezahlen soll. Wenn Deutschland weiter so macht wie bisher wird es nicht mehr lange dauern und die Arbeitslosenzahlen klettern wieder imenz nach oben. Deutschland soll Arbeitsplätze schaffen und nicht vernichten und dann auch noch zusehen wie z. B. Salzwedel vom öffentlichen Nahverkehr abgeschnitten wird.
Vielen Dank für alle Beiträge! Diese Diskussion ist nun geschlossen.