Kanalreinigung

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DISKUSSION

Kanalreinigung

Geld stinkt nicht. Harte Arbeit ohne anständige Lohnerhöhung dagegen schon. Was halten Sie davon?
4 Kommentare Kommentar verfassen

Wir müssen viel öfter und konkreter auf unsere Arbeit aufmerksam machen. Die Einstellung unserer Kunden zu dem Thema ist wie bei der Versorgung mit Strom auch: "Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose....und das Abwasser fließt zu Tal." Viele Kunden/Bürger ahnen nicht, was es für einen Aufwand bedeutet, dass das Abwasser ordentlich abgeleitet und gereinigt wird.
Gutes Geld für gute Arbeit.

Harald Guggenmos

lassen wir es doch mal zum streik kommen,werden wir genauso verarscht wie beim letzten mal? wo wir 5 wochen auf der strasse wahren damit die verträge erst mal nach gearbeitet werden müssen und grosses ????????????.wir vom kanalbau arbeiten hart für unser geld,wir möchten auch mal ganz gerne (diäten erhöung bekommen wie die grossen fische).aber das werden wunschträume bleiben.grosse worte und im entdefeckt geht es dem arbeitgeber doch wieder besser als dem kleinen arbeiter der den dreck von der solhle nach oben in sein lkw saugt.was ist mit den familien die wollen doch auch leben wir müssen den pennie doch schon dreimal drehen um auch den kids etwas bieten zu können,bzw ohne richtiges geld für harte arbeit gehen diese kaputt.wir sind kampfbereit liebe kollegeinnen und kollegen

lothar

Es kann nicht angehen, dass der öffentliche Dienst in Berlin kaputt gespart wird. Wir alle sind auf eine qualitativ hochwertige kommunale Daseinsvorsorge angewiesen. Leider ist der Besitz an den Berliner Wasserbetrieben zu 100% für unbegrenzte Zeit (erstmalige Kündigungsmöglichkeit zu 2028) auf private Gesellschaften übergangen, deren Profite wir bezahlen müssen. Dazu gehört auch die Entwässerung bzw. Abwasserentsorgung, deren Kolleginnen und Kollegen eine verantwortungsvolle Tätigkeit für die Allgemeinheit leisten. Diese schwere Arbeit muss entsprechend ihrer Verantwortung auch im Hinblick auf die notwendige Verhinderung der Verseuchung der Oberflächengewässer und Böden angemessen bezahlt werden. Dabei geht es nicht nur um die Erhaltung des Lebensstandards der ArbeitnehmerInnen, sondern auch einen angemessenen Anteil am Produktionsfortschritt, der gerade bei den BWB aufgrund von Rationalisierungsprozessen erheblich war. Deshalb unterstützt der Berliner Wassertisch den Kampf von ver.di um eine bessere Bezahlung. Private Bereicherung einiger Weniger u.a. auch bei der Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe und öffentliche Armut passen nicht zusammen.

RAINER HEINRICH

"Geld macht nicht glücklich!" Das sagen vor allem diejenigen, die am meisten davon haben und so sehr hinter demselben her sind. Wem sie das klarmachen wollen dürfte klar sein: dem kleinen, für die "oberen Zehntausend" hart arbeitenden Mann, dem kaum ein paar Groschen und damit nur wenig Luft zum Atmen bleibt.

Gerald

Vielen Dank für alle Beiträge! Diese Diskussion ist nun geschlossen.

Kaufkraft stärken! Redaktion