Lange Wartezeiten, nicht oder zu spät beschiedene Anträge, im nichts verhallende Widersprüche, verschwundene Unterlagen, das sind die Kennzeichen der "Ämterlandschaft"in Deutschland, seit jeher. egal ob nun 2 oder 3 Sachbearbeiter zuständig sind/waren. Die begründete Sorge um seinen Arbeitsplatz, sollte eine nicht dazu verleiten zu denken man wäre unersetzbar. Ich finde es eher Wirtschaftlich und effektiv gedacht, den Bürokratie-apparat auf ein Ressort übergreifendes EDV Netz umzustellen, und statt 2 unfreundliche inkompetente faule Sachbearbeiter ( dies ist nicht allgemein zu verstehen, sondern bezieht sich auf meine Persönliche Erfahrung) nur noch einen Qualifizierten "Kundenbetreuer" anzubieten, den man sich erstens leisten kann und der zweitens Motiviert ist, da er einen anständig bezahlten Job hat, und nicht einen gesellschaftliche Sonderposition in den Punkten: Altersvorsoge, Krankheitsbezüge, Frührente etc. geniesst die es ihm unmöglich macht auf Augenhöhe zu sein mit einer Kundschaft die diese attribute nicht hat, und so auch von ihr wahrgenommen wird.
Kunden das sind wir Bürger. Wir bezahlen diese Sachbearbeiter und haben einen anspruch darauf das unser Geld effizient eingesetzt wird und nicht vorrangig aus sozialen motiven verteilt wird. Wir in der freien Wirtschaft sind jeden Tag aufs neue mit der anfänglich gennanten Bedrohung konfrontiert und müssen durch überzeugendes Engagement unseren Kunden und Chefs beweisen das wir unser Geld Wert sind
Es ist noch lange nicht genug gespart. Wenn die Schlangen länger werden, dann kann man auch die Behörden effizienter machen. Und mit "effizienter" meine ich nicht mehr Druck für die Vorzeige-Krankenschwester oder den Vorzeige-Polizisten, sondern weniger Chefs und mehr Intelligenz beim Einsatz des knappen Gelds. In der Wirtschaft ist das Middle-Management in den letzten 20 Jahren radikal verkleinert worden - und das war gut so. Das sollte der öffentliche Dienst mal nachmachen.
Warum müssen wir den solitartätsbeitrag immer noch bezahlen wo doch vesprochen wurde das nach 7 Jahren schluß wäre ich denke das es auch viele Gelder sparen würde die der kaufkraft der wirtschaft zu gute kommen würde somit beamte aber auch mitarbeiter wieder eingestellt bzw Azubis ausgebildet werden können
Genug gespart? Ich finde, uns Deutschen geht es sehr gut! Wahrscheinlich sind wir durch gute Sozialleistungen ( Arbeitlosengeld, etc.) und die stetige Unterstützung durch unseren Staat zu verwöhnt! Wenn man unsere Situation einmal mit den Nachbar-EU-Ländern vergleicht, sollte dies jedem sofort auffallen. Die Schulbücher in Spanien müssen von den Familien selbst gezahlt werden und belaufen sich pro Kind auf mehrere hundert Euro oder nehmen wir die soziale Absicherung in Polen bei Arbeitslosigkeit. In England muss ein Patient ca. 6Monate auf einen Facharzttermin warten...
Es ist sehr schade, dass soviel Zeit damit verbracht wird, sich zu beschweren, jammern, zu streiken, protesieren etc., anstatt die Zeit effektiv zu nutzen!
Es ist wirklich schlimm, dass die Streichung von Stellen in Behörden sich auch auf die Auszubildenden auswirkt. Als Jugend- und Auszubildendenvertreter muss man den Auszubildenden erklären, dass eine dauerhafte Übernahme nicht möglich ist; im Gegenzug erscheint eine nach der anderen "Erfolgsnachricht" des Staates in den Medien (Mehr Steuereinnahmen, eine boomende Wirtschaft, Diätenerhöhungen etc.).
Steht das alles noch in einem Verhältnis? Es geht um unsere Zukunft! Wenn der Staat damit nicht anfängt, wer dann?
Auch mich betrifft die Stelleneinsparungen beim Staat. Ich habe einen befristeten 5-Jahres Vertrag beim Landeskriminalamt, der zum Jahresende ausläuft. Alle meine bisherigen Bemühungen, sei es mit internen Bewerbungen auf Altersteilzeitplätze (wurden nachträglich auch im Sommer weggestrichen), Vorsprachen an verschiedenen Stellen, verliefen negativ.
Die Mehrarbeit die dann anfällt, müssen andere Kolleginnen oder die Sachbearbeiter selbst auch noch zu ihrem zusätzlichen Geschäft erledigen. Es ist schon sehr frustrierend, wenn man nach 5 Jahren seine Sachen wieder packen muss.
Ich kann Herrn Lucic auf seinen vorherigen Beitrag nur Recht geben, denn ich habe zwei Töchter, die gerade noch in der Ausbildung sind, denen keine Übernahme nach der Ausbildung zugesichert wird. Wie sollen sich die jungen Leute heute noch eine Zukunft aufbauen?
Zum Beitrag von Alexandra Milbert: Ich würde gerne auf das Arbeitslosengeld verzichten, wenn ich meine Arbeit behalten könnte. Aber von irgendwas muss ich ja auch leben.
Sie haben bestimmt eine festen Job und keine Kinder, sonst würden sie auch nicht so schreiben.Meine Schwester arbeitet in einem großen Krankenhaus in Stuttgart, dort herrschen schon seit einiger Zeit große Missstände. Die Politiker müssen mal endlich aufwachen und handeln!!
Nach den Vorgängen der letzten Jahre stellt sich hier eine Frage:
Brauchen wir die Gewerkschaften noch ?
Sicherlich ist diese Frage mehr als provokativ. Ich (derzeit aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzter Beamter), der seit über 35 Jahren in der Komba gewerkschaftlich aktiv war, fühle mich von den Gewerkschaften alleine gelassen. Dieses geht vielen Beamten so und die Gewerkschaften merken dieses auch durch erheblichen Mitgliederschwund genau aus diesen Reihen. Es wird Zeit, das die Beschäftigten aus dem öffentlichen Dienst einmal zusammen halten und die Streikbereiten und Streikberechtigten auch für Ihre verbeamteten Kollegen streiken, um so gleiches Recht auch in der Besoldung/Bezahlung durchzusetzen.
Derzeit ist es doch so, das sich die Gewerkschaften über den Tisch ziehen lassen und bei den Verhandlungen klein beigeben. Da liebe ich die GDL, die den Arbeitgebern (und Politikern) zeigen, wo Barthels den Most holt. Auch der öffentliche Dienst hat Besoldungs- und Gehaltsverluste von 30 und mehr Prozenten hinnehmen müssen, ohne das von Seiten der Gewerkschaften grossartig etwas unternommen wurde. Natürlich stöhnen alle Politiker über "leere Kassen", merkwürdigerweise werden dann auf der anderen Seite Millionen für Prestigeobjekte aus dem Fenster geworfen.Ach ja... KOMBA = Kommunaler Beamtenbund , ist denn etwas für die Beamten dabei raus gekommen ? Die Brotkrumen, die wir in den letzten Jahren erhielten, reichten nicht, um die Kürzungen in allen Bereichen auch nur annähernd auszugleichen.
Wie schon oben geschrieben: mein Beitrag ist provokativ, aber es sollte auch hier einmal die Möglichkeit gegeben werden, darüber zu diskutieren.
also wenn ich richtig lese,dann sind die Komentatoren hier wohl eher Betroffene?! Also immerhin Menschen die noch am wenigsten von Rezessionen u.Betriebsschliessungen der letzten Jahre betroffen waren?Also auch am wenigsten von Lohnkürzungen u.Streichung des Urlaubs- u. Weihnachtsgeldes berührt?!Also auch vom harten Wettbewerb im Unternehmermarkt -die jeden Monat bei wirklich 0,00 € anfangen- in Unkenntnis?!So manche Menschenmengen schauen neidvoll auf all die Menschen des öffentlichen Dienstes,wenn es um die pausenlos diskutierten Rentenkürzungen geht!Die Rentner mit den vielen wirklich harten Arbeitsjahren sollten wir besser garnicht befragen!Ich meine es relativiert sich sehr langsam u.schonend für Euch!Ihr habt vieles von dem,was viele andere nicht öffentlich Bedienstete zu gerne haben wollen!Gleichwohl Glückwunsch an Eure Arbeitnehmervetreter aus Gewerkschaften,das sie beginnen ... Viele andere Gewerkschaften der Beschäftigten in "freier Wildbahn" mussten übrigens Millionen opfern, weil diese Arbeitnehmer kein Geld für Mitgliedsbeiträge übrig hatten u.haben!Also ehrlich,Ihr habt sicher auch opfern müssen.Aber gemessen an der Situation im freien Feld des Arbeitsmarktes,seid Ihr noch immer super dran!Denke nur an mein jüngstes Erlebnis,wieviel Zeit die Amts-Dame zum Wasser holen hatte, obwohl Sie ja keine Pause hatte.Der junge Mann der sich schlürfend in die Kantine schleppte u.der Boss der sich am leeren Schreibtisch durch das Internet ... Hallo, geht das draussen auch???
Hallo,
ich frage mich wie der Staatliche Arbeitsschutz gewährleistet werden soll?
Die guten Staatliche Ämter für für Arbeitsschutz wurden in die Bezirksregierungen eingeliedert.
Ich frage mich, wie soll ei schwerer Unfall auf Baustellen untersucht werden, der in Essen Werden passiert ist und der Sachbearbeiter in Mönchengladbach sitzt. und möglicherweise kein Auto zur Verfügung hat, oder sein Reiekostenkonto bereits überschritten hat.
Dioes ist nur ein Beispiel für die "effektive Arbeit" der neuen Arbeitsschutzverwaltung nach der Eingliederung in die Bezirksregierung.
Ein frustrierter
Arbeitsschützer
@Ollie
Deine Fragen sind wohl berechtigt! Aber die schwarz-gelbe NRW Landesregierung interessiert das überhaupt nicht! Es geht ihnen nicht mehr um die Funktionsfähigkeit des Staates, sondern nur noch ums UMGESTALTEN und SPAREN!
Wodurch dabei aber gespart wird, ist mir auch noch nicht so ganz klar! Aber egal!!
Ja, der Sparwahn geht auch bei uns um (Kommune, 20.000 Einwohner). Man will unbedingt Stellen kürzen, um "Geld zu sparen". Kindergärtnerinnen werden Änderungsverträge angeboten, mit 32-Stunden-Woche (bei vollem Lohnverzicht), Stellen werden auf k.w. gesetzt und den Stelleninhabern wird dringend geraten, sich mit einer Umsetzung einverstanden zu erklären, widrigenfalls man sie betriebsbedingt kündigen will. Auf den Schultern der verbleibenden Kollegen wird dann die gleiche Arbeitsmenge wie bisher abgeladen, und wenn diese, mit Überstunden und Verzicht auf Freizeitausgleich dann die Mehrarbeit "gerade noch" stemmen, heißt es, na bitte, es läuft doch. Ein erhöhter Krankenstand ist schon zu verzeichnen, und alle, die woanders noch Perspektiven sehen, gehen freiwilllig. Übrig bleiben die älteren Kollegen, die keine Chance mehr haben sich beruflich umzuorientieren, sie versucht man, in den Vorruhestand zu schicken, und deren Stelle bleibt dann auch unbesetzt.
Nicht mehr abdeckbare Arbeitsfelder versucht man, mit 1-Euro-Hartz-4-Jobbern (rechtswidrig) aufzufüllen, damit es nicht zum kompletten Kollaps kommt. Auszubildende werden ersatzweise auf reguläre Arbeitsplätze gesetzt, sind naturgemäß auf Grund noch fehlender Berufskenntnis und -erfahrung überfordert und machen Fehler, die dann wieder zu Mehrarbeit an anderer Stelle führen.Kurzum: man spart den öffentlichen Dienst kaputt, koste es, was es wolle. Pseudo-Sparpolitik, die unter dem Strich zu erheblichen Mehrausgaben führt!
Habe ich genauso erfahren wie der Herr Zedler. Bin selbst Azubine im öffentlichen Dienst, und kann davon auch ein Liedchen singen. Wenn man von vornherein gesagt bekommt, nach der Prüfung bist du hier weg also Übernahme (selbst befristete) ausgeschlossen, dann kann man echt in Frage stellen, dass der öD für junge Menschen wirklich so eine "sichere Bank" sein soll. Klar, mancher erhält überhaupt schon mal keinen Ausbildungsplatz, aber wenn ich dann sehe dass sich hundert Azubis sich von einem Tag auf den nächsten verabschieden dürfen wegen "ist nicht", und draußen beschwert sich die Masse der Bürger über "faule Mitarbeiter" und "miesen Service", dann frage ich mich doch was da schiefläuft?? Ich kann nur von der Situation hier sprechen, aber die Mehrzahl der auslernenden Azubis IST motiviert und würde mit Freuden versuchen, den Dienst optimal zu tun und sich keine Faulheit vorwerfen lassen zu müssen. Wir wissen, was unsere Chancen wert sind. Wenn man sie uns nur gibt.
Tja, der öffentliche Dienst als Sparschwein der Nation, so etwas kann gar nicht auf Dauer gut gehen. Aber durch neoliberal denkende Arbeitgeber (gibt wohl auch noch Ausnahmen, welche sozial denken) muss sich der Bürger auch nicht wundern. Einfluss nehmen ist möglich, da Arbeitgeber im öffentlichen Dienst häufig "politikhörig" sind und somit der "Wähler" die Möglichkeit hat, den Privatisierungs- und Sparapologeten durch Abwahl einen gesegneten Ruhestand zu verpassen.
Guten Abend!
Warum schaffen wir den öffentlichen Dienst nicht ganz ab, sollen sich doch Privatunternehmen finden, die diese Arbeit übernehmen, Bei der Post geht es schon, bei der Telekom, bei der Bahn, ist ja alles super, wenn die Ausgliederungen trotz Stellenstreichungen funktionieren und diese noch nicht kolabieren. Es muss gar viel Menschen geben, die trotz Knüppel im Rücken noch aufrecht gehen können. Davon gibt es ja genug. Wie privatisieren wir den öffentlichen Dienst? Wie kommen Studierende ohne einen Penny zu Ihren Versuchsapperaturen, um Experimentieren zu können, sollen die Eltern mal finanzieren, Privat!? Warum öffentliche Schulen, wenn am Ende nichts hängen bleibt von dem geleehrten und die Kids eh keinen Lust auf irgendwas haben!? Warum Krippenplätze schaffen, wenn am Ende die Erziehung, die durch die Einrichtung übernommen wird auf der Strecke bleibt? Hätte ich genügend Geld, wünschte ich mir meine Kinder in einer privaten Kindertagesstätte, meine Kinder in einer privaten Schule...Also sollten wir dafür sorgen, für die erbrachten Steuern, die wir Monat für Monat zahlen, dafür zu Sorgen, das diese auch flächendeckend eingebracht werden.
Ist ja schön, wenn alles floriert, der kleine Mann sich trotzdem nicht mehr Leisten kann, dann möchten wir doch wenigstens die Bildung unserer Kinder , Studierenden abgesichert wissen und das muss doch auch ohne Gebühren möglich sein. Für was zahlen wir den eigentlich Steuern?
Ich bin dafür, in denen Jahren, in denen die Einkommenszuwächse von Beamten unter denen, der übrigen Beschäftigten liegen, ihnen ein Streikrecht zuzubilligen.
Die jahrzehntelange Verbundenheit zwischen Beamten und Dienstherren wurde von Seiten der Dienstherren aufgekündigt. So lange bei allen gespart wurde, war das noch einzusehen. Aber in diesem Jahr gab es erhebliche Einkommenszuwächse in den meisten Branchen. Rheinland-Pfalz gab seinen Beamten 0,5 % mehr. Es bleibt zu hoffen, dass das Land Probleme damit bekommt, geeignetes Personal zu finden. Ich fände auch eine Initiative gut, bei der massenhaft Anträge auf Wechsel in andere Bundesländer gestellt werden, damit die merken, dass sie auch auf uns angewiesen sind, wenn wir schon nicht streiken dürfen.
wirklich schade das hier mehrheitlich Menschen diskutieren, die eher als Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes von der Sparpolitik des Staates, der Länder und Komunen betroffen sind! Vielleicht hilft ja auch mal nen bischen Motivation untereinander? mehr Lust statt Frust!!! Lust Menschen zu helfen, die Hilfe brauchen. Wenn alle Menschen in der Lage wären, das Leben -IHR LEBEN- glanzvoll zu führen, dann gäbe es ja keinen öffentlichen Dienst,keine staatlichen Reglementierungen, keine Führungskräfte, keine Unternehmer und schon garkeinen Verbände oder Gewerkschaften. Liebe Leute, immer dran denken: Es ist für Euch nicht besser und leichter geworden! Aber im freien Feld... oh oh.... Oder woher kamen die Massen an Firmenpleiten, die daraus entstandenen Massen von Menschen ohne Arbeit??? Wieviele Stunden muss eigentlich ein Familienvater, als Arbeitnehmer der freien Wirtschaft, im Monat nachweislich arbeiten, um 1200 € netto zu verdienen? So gesehen ist es gut, das es gut oder besser bezahlte Menschen im öffentlichen Dienst gibt. Die, also Ihr könnt Euer "Dreizehntes" in den Umlauf bringen, wovon dieser Familienvater dann auch im Januar wieder sein weniger üppiges Gehalt bekommt!
Hallo Leute, wir haben wohl auch das Recht auf unsere Arbeit und unsere erkämpften Ziele stolz zu sein. Leider wird jetzt alles wieder weggestrichen. Und wenn mann unsere anderen Europäischen Nachbarn anguckt, gebe ich Euch Recht: "Wir jammern auf hohem Niveau"
Aber ist das ein Grund dafür gleich aufzugeben und uns immer mit der unteren Ebene zu befassen? Man will der nächsten Generation ja auch etwas bieten.
Ich selbst bin nun seid kurzem beim ö.D. angestellt. Habe monatlich ca. ein drittel weniger Geld und frage mich wieviel bin ich denn Wert, wenn es immer weniger wird. Fester Arbeitsplatz schön! Aber man muss davon auch Leben können.
@Michael Szygula,
ein "Dreizehntes" habe ich schon lange nicht mehr gesehen und stelle fest, dass mittlerweile nicht nur bei der Bruttovergütung sondern auch bei der Nettovergütung weniger ausgebildete Arbeitnehmer in der Wirtschaft gehaltsmäßig an mir vorbeiziehen.
Gut es gibt immer noch viele, die deutlich weniger verdienen, aber bei denjenigen mit gleicher Ausbildung sind das dann nur wenige.
Wieso gestrichen?
Es wird seit 18 Jahren keiner mehr
eigestellt!
Vorneweg: Seit ich allein erziehende Mutter bin, bin ich dankbar dafür,
Beamtin zu sein, dank meines Arbeitgebers recht flexibel bezüglich der Arbeitszeit zu sein und sicher sein zu können, dass mein Gehalt jeden Monat pünktlich kommt!
Trotzdem knappse ich im gD A11 mit 32 Wochenstunden aufs Ärgste: Fahrtkosten (Pendler, 42 km/Strecke, Kinderbetreuung KiGa + TaMu, PKV, Miete und dann noch der Rest) am Äußersten. Vier Tage im Jahr darf ich mein krankes Kind pflegen, weitere Krankenheiten des Kindes muss ich als "Erholungs"urlaub beantragen. Eine Haushaltshilfe bekomme ich nicht, falls ich mal derart zusammenklappen sollte, dass ich mein Kind nicht mehr versorengen kann, also werde ich nicht krank. In stationäre Eltern-Kind-Kur (für gesetzlich Versicherte fast selbstverständlich) darf ich trotz 365-Tagejahr à mind. 14 Stunden/Arbeitstag nicht gehen. Wäre ich gesetzlich versichert, wäre das kein Problem bei unseren aktuellen und Vor-Erkrankungen. Monatelang die Arbeit von mehreren erkrankten Kollegen mitmachen??? Normal!!! In 32 Wochenstunden schafft man doch locker die Arbeit von 4 Vollzeitkräften!!! Und da wundert sich noch irgend jemand, wenn er mal 6 Monate auf einen Widerspruchsbescheid oder aber 2 Tage auf die Antwort auf einen Telefonanruf warten muss???
Sehr viele von uns stehen schlechter da als die "Kunden", aber die 3%, die aus der Reihe tanzen, sind weiterhin alleiniger Gespächsstoff bei der Meinungsbildung an Theken und Stammtischen! Schade, denn ich tu es gerne!
Die "Beschäftigtenpyramide" im öffentlichen Dienst ist auf den Kopf gestellt:
Viele "Häuptlinge", die von einer Besprechung zur nächsten laufen. Dafür dann an der
Basis immer weniger "arbeitende Menschen", die für den Bürger da sind.
Das muß sich ändern! Wer schaut im öffentlichen Dienst den Chefs auf die Finger?
Die Vorgesetzten beurteilen sich gegenseitig. Eine Beurteilung von "unten" nach "oben" ist erforderlich. Der Fortschritt lässt im öffentlichen Dienst schon lange auf sich warten. . .
Innovative + kreative Ideen sind lästig + unbequem, sie sorgen für "Aufruhr"!
Ich wünsche mir einen kompetenten + menschlichen öffentlichen Dienst!
Ich hoffe doch sehr, dass sich ver.di nicht wieder so über den Tisch ziehen lässt wie bei der Ablösung des BAT durch den TVöD! Um wie viel schlechter der TVöD ist merkt man spätestens beim Wechsel in eine höhere Stufe oder des Arbeitsgebers: dafür wird man regelrecht bestraft. Für Arbeitnehmer, die seit 10 oder mehr Jahren im ÖD angestellt sind, besteht kein finanzieller Anreiz mehr ein höherwertige Stelle anzunehmen, da dann die Besitzstandswahrung wegfällt und für Gut- und Hochqualifizierte sind durch die deutlich geringeren Einstiegsgehälter inzwischen ziemlich uninteressant, zumal sie derzeit in der Privatwirtschaft gute Chancen haben. Auf Jahre hinaus ist der öffentliche Dienst hier blockiert.
Außerdem sollte sich eine Gewerkschaft niemals auf Einmalzahlungen als Ersatz für eine höhere prozentuale Lohnsteigerung einlassen, da dieser Anteil in allen Folgejahren fehlt.
Ich würde mir wünschen, dass ver.di Vergleichsrechnungen der Einkünfte nach BAT und TVöD vorlegt, ohne und mit Stellenwechsel, um deutlich zu machen, um wie viel schlechter und ungerechter die Situation geworden ist.
Die Hoffnung stirbt zuletzt!
Meiner Meinung nach brauchen wir ein anderes, ein zeitgemäßes Finanzierungssystem für soziale und gemeinnützige Leistungen und Dienste. Die Initiative trifft schon den Nagel auf den Kopf: "Öffentliche Dienste sind Mehrwert!". Das heißt aus meiner Sicht, sie müssen deshalb auch in die Lage versetzt werden, selbst DIREKT an der Wertschöpfung teilzunehmen. Das wäre verwaltungstechnisch durchaus möglich. Die Abhängigkeit der sozialen und gemeinnützigen Leistungen und Dienste vom Steueraufkommen aus der marktwirtschaftlichen Wertschöpfung sollte aufgehoben werden. In einer Volkswirtschaft wären durchaus zwei Wertschöpfungssysteme nebeneinander möglich!!! Sie würden sich gegenseitig ergänzen. (Schon heute haben die Euros, die z.B. durch den Tourismus in unserer deutschen Volkswirtschaft ausgegeben werden, unterschiedliche Herkunftsquellen: Inland und Ausland). Weiteres hierzu siehe unter www.stiftung-europaverstaendigung.de/menschenwuerde/index.html .
@ Michael Szygula
Ich bin Beamtin im mittleren Dienst und frage mich von welchem 13. Gehalt du wohl sprechen magst. Ich mache meine Arbeit gerne und bin motiviert. Schade ist nur, dass mein Einkommen so knapp ist, dass ich ein Nebenjob annehmen muss um ein Auto und Wohnung zu bezahlen. Wie selbstverständlich wurden unsere Stunden von 38,5 auf 41 Stunden erhöht und im Gegenzug dazu wurde uns das Urlaubsgeld gestrichen, das Weihnachtsgeld liegt derzeit ich glaube bei 35 %!? Das bei uns die Pensionsansprüche gekürzt wurden, scheint wohl auch keinem aufgefallen zu sein. Die Beihilfe, vergleichbar mit den 50 %, die ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber für die KV erhalten würde, wurde uns auch gekürzt mit jährlich 150,- €. Auch sind die Arbeitnehmerplätze im öffentlichen Dienst, längst nicht mehr so sicher. Arbeitsverträge werden oft nur noch befristet abgeschlossen. Wenn ich jemanden mein Gehalt verrate, schaut mich jeder mit großen Augen an, weil er meint, dass man im öffentlichen Dienst ja so gut verdienen würde. Wir haben sicherere Plätze als in der Privaten Wirtschaft, das waren dann aber auch schon die Vorteile für den öffentlichen Dienst.
Also zu meiner Person kann ich sagen, dass ich derzeit noch Verwaltungsfachangestellter bin aber derzeit eine Ausbildung zum Verwaltungsfachwirt mache. Ich kann nur sagen, dass das Gehalt im öffentlichen Dienst mehr als wenig ist. In der freien Marktwirtschaft liegt das Brutto bei 3000,- bis 3400,- EUR für Sachbearbeiter. Also hoffe ich das Verdi nicht locker lässt und auf die 8 % besteht und wo kann man sonst besser Streiken als im öffentlichen Dienst. Eine Frechheit ist es das die Politiker selbst die 9,5 % Erhöhung der Diäten beschließen konnten. Aber nun genug mit der geregelten Armut.
Kaos in der Bez.Reg Düsseldorf
Nach einem Jahr und massiven Protesten der ehemaligen Amtsleiter wurde der Arbeitsschutz zum 01.01.2008 wieder neu gestaltet, in die Dezernate 55 und 56.
Dez.55 hat seine Sitz in Essen und Dez.56 in Mönchengladbach.
Der Technische Arbeitsschutz sitzt überwiegend in Essen und der Sozialpolitische in Mönchengladbach, und das jeweils für den gesamten Regierungsbezirk Düsselldorf.
Wie das funktionieren soll versteht keiner. Es hat den Anschein, dass der Staaliche Arbeitsschutz unter anderem durch solche Maßnahmen an die Wand gefahren werden soll.
Von Neueinstellungen träumen wir seit Jahren. Irgendwann kommt das böse erwachen.
Günter
Bitte - keine Neiddebatte unter den abhängig Beschäftigten!
Egal, ob im ÖD, oder am "freien Markt", die Geldgeier wollen uns, die am vorletzten (am letzten Ende stehen die Arbeitslosen!) Ende der Kette/Hackordnung stehen, weiter ausbeuten um sich selber die Taschen voll zu stecken. Siehe Managergehälter (was ist mit: "Eigentum verpflichtet"?), siehe Diätenerhöhung (was ist mit dem Eid auf unser GG:" .... zum Wohle des Deutschen Volkes....."?) - und, siehe NOKIA!
Also, macht euch ein vernünftiges "Feindbild".
Im Moment schwirrt überall herum: Leistungsgerechte Bezahlung im Ö.D.
Für wen gilt das eigentlich, wenn der Büroleiter von Edmund Stoiber nach B 6
und der Referent nach B 3 "honoriert" wird.
Von loyalen Mitarbeitern im E + MD wird verlangt, dass sie sich einer Leistungs-
bewertung nach dem Leistungs-TV stellen und damit rechnen müssen, dass die
erbrachten 100% für eine Leistungsgerechte Bezahlung nicht ausreichen.Der Fisch beginnt immer am .......................u.s.w.
Eine friedvolle Schaffenswoche.
Im Moment schwirrt überall herum: Leistungsgerechte Bezahlung im Ö.D.
Für wen gilt das eigentlich, wenn der Büroleiter von Edmund Stoiber nach B 6
und der Referent nach B 3 "honoriert" wird.
Von loyalen Mitarbeitern im E + MD wird verlangt, dass sie sich einer Leistungs-
bewertung nach dem Leistungs-TV stellen und damit rechnen müssen, dass die
erbrachten 100% für eine Leistungsgerechte Bezahlung nicht ausreichen.Der Fisch beginnt immer am .......................u.s.w.
Eine friedvolle Schaffenswoche.
Im Moment schwirrt überall herum: Leistungsgerechte Bezahlung im Ö.D.
Für wen gilt das eigentlich, wenn der Büroleiter von Edmund Stoiber nach B 6
und der Referent nach B 3 "honoriert" wird.
Von loyalen Mitarbeitern im E + MD wird verlangt, dass sie sich einer Leistungs-
bewertung nach dem Leistungs-TV stellen und damit rechnen müssen, dass die
erbrachten 100% für eine Leistungsgerechte Bezahlung nicht ausreichen.Der Fisch beginnt immer am .......................u.s.w.
Eine friedvolle Schaffenswoche.
Tja, ich verfolge immer die aktuellen Verhandlungen von Verdi und den Arbeitgebern. Ich kann bloß sagen: BITTE VERDI GEHT NICHT UNTER 8%, SONST MÜSSEN WIR HALT MAL STREIKEN. Hatte wir ja auch schon mal vor einigen Jahren und seit diesem Punkt sind die Gehälter stehen geblieben. Auf jeden Fall hoffe ich das es diesesmal positiv für uns Angestellte im öffentlichen Dienst ausgeht. Wenn noch mehr Nullrunden kommen, kann man die guten Leute abschreiben, weil gute Schulabgänger sich Jobs mit einer besseren Vergütung suchen.
Sparen im ÖD!
Wenn man Dienste und Leistungen in die freie Wirtschaft vergibt, teuer bezahlt und nach der Kontrolle der erbrachten Dienste und Leistungen diese dann doch selber macht, weil der einzuhaltende Vorschriftendschungel in der freien Wirtschaft weder bekannt ist noch als einzuhalten sinnvoll betrachtet wird, dann hat man richtig gespart.
Deutsche Bürokratie ist nur noch von der EU zu toppen und kostet jeden Steuerzahler Geld, Zeit und Nerven. Statt einfacherer und weniger Vorschriften, werden immer neue Erlasse gezimmert. Der öffentliche Dienst ist wie ein Getriebe das voller Papier laufen soll.
Man möchte immer den Vergleich zur freien Wirtschaft ziehen, vergisst jedoch dass dort Getriebe mit Öl und nicht mit weiterem Papier geschmiert werden.Mit dem TVÖD wollte man Leitungsgerecht bezahlen, aber die Lohngruppen wurden an der Ausbildung festgeschrieben und nicht etwa an der Tätigkeit die jemand ausübt. Für einen Leitungsanreiz gab es bereits Prämien, die nicht gerecht verteilt wurden, was sollen jetzt die Leistungsanteile werden.
Für Außenstehende ist die Tätigkeit im ÖD nicht verständlich, weil die normale Arbeit durch Bürokratie und Ungerechtigkeiten so viel Frustration bringt und so viel Motivation nimmt, dass man nicht mehr normal arbeiten kann.
Das ewige Geschwätz vom "sicheren Arbeitsplatz" ist langsam unerträglich. Galeerensklaven hatten auch einen "sicheren Arbeitsplatz". Am liebsten wäre es den Politikern wenn der öffentliche Dienst ehrenamtlich, also kostenlos arbeiten würde. Sie selbst jammern dafür immer wie unterbezahlt sie sind. Da sind 9% Diätenerhöhung noch viel zu wenig. In der Wirtschaft kann man wesentlich mehr verdienen. Das gilt allerdings auch für die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. Qualifizierte Bewerber wollen nicht nur einen "sicheren" Arbeitsplatz sondern auch eine angemessene Bezahlung. Also: hart bleiben, 8% ist nur angemessen.
Liebe Leserinnen und Leser,
ich bin Azubi im öffentlichen Dienst seit eineinhalb Jahren und was ich da schon alles erlebt hat sprengt den Rahmen.
Immer wird gesagt "wir müssen sparen, die Stadt hat kein Geld", aber für unnötigen Kram geben die Gemeinden ein schweine Geld aus. Da haben sie es auf einmal. Anstatt Arbeitsplätze zu schaffen wollen die Arbeitgeber die Arbeitsplätze streichen. Die Arbeitszeit wollen sie noch erhöhen, aber am besten sollen wir umsonst Arbeiten. Wie lange sollen wir uns denn noch so unterbesetzt wie wir jetzt schon sind noch abrackern. Sollen wir uns so kaputt arbeiten, dass wir in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden können oder wie? Wir rackern uns einen ab und bekommen nichts dafür. Die Politiker machen sich mal schnell eine Diätenerhöhung um 9,4 % weil sie ja ach so arm sind. Die Verdienen genug Kohle.
Es wird Zeit dass sich mal was ändert. 8 % mehr Gehalt für den öffentlichen Dienst sind nur gerecht. Auch die 120 Euro mehr für die Auszubildenden finde ich gerechtfertigt.Liebe Politiker und Arbeitgeber, macht endlich mal eure Augen auf. Hier geht es auch um die Zukunft. Ich bin Azubi und denke schon so. Und wenn schon ein Auszubildender so denkt...oje...denken Sie mal darüber nach. 8% sind gerecht...der Öffentliche Dienst ist mehr Wert.
Wenn Bürgermeister immer wieder öffentlichkeitswirksam vor laufenden Kameras ankündigen, bei einem "hohen" Tarifabschluß Mitarbeiter einsparen zu müssen, hieße das doch er hätte derzeit zu viele an Bord? Das kann sich ein Bürgermeister in angespannter Finanzlage leisten? Quatsch, gerade die Kommunen haben in den letzten Jahren Personal und Kosten eingespart. Jetzt nach vielen Jahren der Zurückhaltung sind die Mitarbeiter dran.
Ich muss meinen "Vorschreibern" Recht geben. Genug gespart. Schließlich wird schon einige Jahre auf 10 % Gehalt verzichtet, um angeblich Arbeitsplätze zu sichern. Immer auf Kosten der Angestellten. Herr Schäuble sollte sich in der Diskussion raus halten oder mit gleichen Maßstäben messen. Ich kann nicht einmal die freie Wirtschaft im Gehaltsvergleich zu den Diätenerhöhungen heranziehen, den öffentlichen Dienst aber gleichzeitig mit erhobenem Zeigefinger drohen und zum Maßhalten animieren. Stark bleiben, kann ich nur raten, die GDL hat es auch durchgezogen. 8 % ist nur die Inflationssrate.
Ich muss mal etwas zum Thema Bürokratie nachschieben. Ich habe letztes Jahr im Fernsehen einen Bericht gesehen. Da ging es um eine wissenschaftliche Untersuchung zum Thema "Bürokratie in Europa". Leider kann ich nicht mehr sagen, wer diese erstellt hat. Das Ergebnis ist aber sehr interessant. Die als Ergebnis aufgestellte These lautete: "Jedes Land hat die Bürokratie, die es vedient, die seine Eonwohnerinnen und Einwohner fordern!"
Hört sich zunächst komisch an, ist aber nach einigem Nachdenken logisch. Die Vielzahl von Gesetzen, Erlassen, Verordnungen und Satzungen resultieren doch aus dem Bedürfnis nach Rechtssicherheit und der Klageflut der Bürger. Bitte versteht das richtig! Ich bin für die Möglichkeit der (teilweise absolut notwendigen) Überprüfung von z.B. verwaltungsrechtlichen Entscheidungen. Aber das Ergebnis ist in diesem Fall nicht nur, dass eine ggf. falsche Entscheidung korrigiert wird, sondern auch, dass der Gesetzgeber und die Verwaltungen darauf reagieren.
Viele Grüsse
Carsten
www.knickenlochenheften.de
Hallo,
so, ich möchte mich zu dieser Thematik auch mal äußern. Zunächst zu meiner Person: Ich bin Beamtenanwärter bei einer großen Stadtverwaltung und dementsprechend im öffentlichen Dienst beschäftigt. Die Situation in den Ämtern ist katastrophal, dass das Personal an allen Ecken und Kanten fehlt ist nicht vom Tisch zu weisen, dennoch finde ich es schwierig klare Position zu beziehen. Ich und auch die Kollegen in den Ämtern, auf den Straßen, in den U-Bahnen usw. werden von den Bürgern bezahlt. Selbstverständlich möchten wir, dass unsere Arbeit angemessen bezahlt wird (wer will das nicht?) und ja, wir haben in den letzten Jahre sowohl im Beamten- als auch im Angestelltenbereich harte Abstriche machen müssen. Aber woher soll das Geld kommen? Der Bürger hat es nicht mehr, dennoch schreien wir (und auch ich) nach mehr Geld. Vorteile im öffentlichen Dienst, wie sie damals waren, existieren nicht mehr, auch wenn man das oft noch in einschlägigen "Blättchen" liest. Die einzige Möglichkeit wirklich was raus zu holen ist gemeinsam gegen das System vorzugehen. Bürger, Beamte und Angestelle im ö.D. gemeinsam für mehr Geld. Wenn wir doch mal ehrlich sind, sobald es heißt Beamte bekommen 5% mehr, dann kommen wieder die typischen Sprüche im Stammtischniveau. Wie sollen wir etwas erreichen, wenn niemand hinter uns steht? Ich hoffe diese Kampagne weckt die Leute auf und man sieht nicht immer den Beamten am Schalter im Straßenverkehrsamt als Sündenbock für die Herren "dort oben"
Ich bin schon erstaunt, wie schlecht es den Beschäftigten im ÖD geht.
Ich bin seit 30 Jahren im ÖD und habe ein normales Gehalt, kann mir sogar eine kleine Familie mit zwei Kindern und ein kleines Häuschen leisten.
Ich gehöre also zu den sogenannten Spießern dieser Gesellschaft. Am 30. des Monats habe ich mein Gehalt auf dem Konto. Meine Zusatzlst. (VBL, Beihilfe, Fortbildung, Gesundheitsmanagement, Versicherungsvergünstigungen, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, 26 Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, ATZ, Gleitzeit, alle 2 Jahre eine autom. Gehaltserhöhung/Greisenzulage, Überstundenbezahlung, usw.) Wenn ich mir das alles ansehe, stelle ich fest, uns geht’s schlecht und bekomme Zukunftsängste
Ich bin seit Jahren am Arbeitsgericht tätig und kann nur sagen, dort erlebt man was es heißt kein Geld zu verdienen. Der größte Teil der dort vorstellig gekündigten Beschäftigten aus der freien Wirtschaft, würde sonst was dafür tun um unsere schlechten Arbeitsbedingungen zu übernehmen. Stundenlöhne von 5 € bis 8 € sind dort Usus.
Wir sollten also realistisch sein. Ich weiß, es gibt MA im ÖD die in der untersten Gehaltsstufe arbeiten und am Monatsende nichts mehr übrig haben. Für diese MA muß was getan werden. 8% von 1715.- (BAT X, 37 Jahre Stkl. I) ist etwas anderes als 4762,63.- (BAT I 37 Jahre Stkl. IV).
Mir ist klar, dass mein Beitrag nicht gut ankommen wird. Herr Bsirske kämpfen sie für eine gerechte Lohnerhöhung und nicht wie seit Jahrzehnten üblich, nach dem Gießkannen Prinzip.
Erstmal zu mir: Ich bin Beamtin in einer Bundesbehörde. Bin seit 6 Jahren nun mittlerweile A6 und mich kotzt einiges an. 2002 habe ich mit 38,5 Stunden angefangen. Jetzt darf ich mittlerweile 41 arbeiten. Bekomme dann noch von KOllegen aus dem Tarif (jetzt bitte nicht falsch verstehen. Ich hab NICHTS gegen Tarifler) zu hören, dass ich das doch für die Rente zurücklege und das voll in Ordnung ist. Ich bekomme nicht viel gehalt. Bin 25.Da kann sich das glaube ich jeder ausrechnen was ich so monatlich bekomme. Viel schlimmer finde ich dann auch, dass man täglich bitte das dreifache an Arbeit schaffen soll. Immer auf Service und Kunden orientiert ist. SERVICE SERVICE SERVICE. Das ist das einzigste was man hört. Aber hallo. Ich hab auch meine Grenzen. Muss mich von Vorgesetzten auch noch anmachen lassen, dass irgendwann der Körper das nicht mehr mitmacht. bekomme zu hören ich würde nicht arbeiten. Herrliche Motivation ist das. Und da wundern sich die Leute, wenn man irgendwann kein Bock mehr hat?
Ich sag nichts gegen die Kunden und KOllegen. Die können am wenigsten dafür. Aber auch bei uns wird immer mehr Stellen abgebaut. Die Aufgaben immer mehr auf die kleinen verteilt und die hohen Herrschaften kassieren die Leistungsprämien. Da stimmt doch im ganzen Gefüge was nciht.
Zu Bernd:
Ich gehöre mit Entgeltgruppe 10 nicht unbedingt zu den Geringeverdienern im öffentlíchen Dienst, eher zum oberen Mittelfeld, dennoch sind meine Kosten in den letzten Jahren so gestiegen daß ich inzwischen ALLE Ausgaben auf den Prüfstand stellen muß.Es dient auch nicht zu meiner Beuhigung daß ich seit dem neuen Tarifvertrag schon 180 Euro "Besitzstand" auf der Gehaltsabrechnung vorfinde.
Die "Greisenzulage" wie Du das so schön bezeichnest - ist die nicht auch mit dem BAT abgeschafft worden? - Selbst wenn etwas derartiges noch existiert, es verdeutlicht nur daß man in jungen Jahren besonders armselig abgespeist wird.
Ich denke es ist nach 3 Jahren Stillstand bzw, Rückschritten (Vergünstigungen wurden abgebaut) auch mal wieder eine DEUTLICHE Gehaltserhöhung nötig - allerdings gerne mit Sockelbetrag für alle, damit die Schere nicht noch weiter auseinandergeht!
Also ich sehe es heute wieder, der Preis für Normalbenzin stieg wieder auf 1.42 € pro Liter, nur unsere Löhne steigen nicht. Was ist das denn für eine Politik...die dritte Tarifrunde hat wieder nichts gebracht, wieder wurden auch die Azubis nicht erwähnt. Ich fühle mich wirklich von den Arbeitgebern diskriminiert. Auch Auszubildende haben das Recht auf Streik. Wir Azubis haben wirklich wenig Geld, wir können uns nichts leisten. So gehts nicht weiter...aber nicht nur wir Azubis auch die normalen Arbeitnehmer gehen langsam am Existenzminimum. Wenn die Arbeitnehmer Harzt IV bekommen würden, würden sie wahrscheinlich mehr Geld bekommen als sie normalerweise verdienen, weil man dann nämlich die Spritkosten zum Anfahren und wieder nach Hause fahren wegrechnen könnte.
WACHT ENDLICH AUF LIEBE ARBEITGEBER, SO GEHT ES NICHT WEITER...wenn sie so weiter machen kommt es zum Streik und der wird sich lange hinziehen.
Update...
Die Vierte Tarifrunde und wieder hat sie nichts gebracht, wieder haben die Arbeitgeber kein neues Angebot vorgelegt. Kann der Innenminister Schäuble nicht mal abdanken? Ich kann dem sein gelaber nicht mehr hören, der nervt einfach nur...DAS KÖNNEN SIE RUHIG LESEN HERR SCHÄUBLE...Und was musste ich Lesen heute? Die Bundesregierung hat ein plus im Haushalt...nicht schlecht...bekommen wir was davon? Ja...HÖHERE STEUERN...Toll...die Zocken uns ab wo sie nur können und wir rackern uns ab für einen Hungerlohn...Ich würde am liebsten ma nach Potsdam fahren und ma meine Meinung sagen...das die Arbeitgeber endlich ma die Augen aufmachen und nicht immer auf Ihren Lohnzettel schauen uns sehen wieviel sie verdienen und dabei kein schlechtes gewissen haben wie es uns dabei geht.
Der öffentliche Dienst - ich kenne Leute, die verdienen als Leiharbeiter mehr.
Überall wo man nur hinschaut - Preissteigerungen! Das Geld reicht hinten und vorne nicht. Als lediger, wird einem sowieso 1/3 der Lohnes gezockt. Autofahren ist bald sowas wie.....Trüffel essen. Der Staat kassier pro Liter Superbenzin 84 cent.Da meint doch Herr Schäuble tatsächlich, dass die öffentlichen Haushalte nicht mehr hergeben, als das bereit gemachte Angebot. Also 0,x %? Wieso? FÜR IHRE EIGENEN DIÄTEN SIND ABER 9,4% IN DEN SELBIGEN ÖFFENTLICHEN KASSEN DA. Die Erhöhung wurde innerhalb einer Woche abgezeichnet!!! Das ist sehr seltsam.
Es werden bei uns dauerd stellen abgebaut, duch teilweise Zentralisierung oder daduch, dass die verbleibenden mehr leisten müssen. Das geht schon Jahre so. Man packt die vorhandene Arbeit gerade so. Es müssen Überstunden gemacht werden, die weder ausgezahlt werden, noch als Gleitzeit abgebaut werden können, weil einfach zu viel Arbeit da ist, die sonst liegen bleibt.
SO KANN DAS NICHT WEITERGEHEN!!! HERR BSIRSKE, WEITER SO, LASSEN SIE SICH NICHT EINSCHÜCHTERN UND HOLEN DAS WAS UNS TATSÄCHLICH ZUSTEHT!!
Ich bin auch seit zwei Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt. Ich muss aber sagen, dass ich eine Beschäftigung unterhalb meiner Qualifikation nachgehe. Als zweifacher Familienvater bin ich in der EG 5 eingruppiert. Nach Abzug meiner Fahrtkosten bleiben 1250,- Euro netto für die Familie übrig. Als Hartz 4-Empfänger hätte ich jedoch 1300,- Euro netto. Ich stehe in einer befristeten Arbeitsverhältnis und es sieht nicht nach einer Weiterbeschäftigung aus. Wenn ich dann auch keine Anstellung kriegen sollte werde ich nicht traurig sein. Denn als Arbeitslose wird mir und meine Familie mehr Geld zur Verfügung stehen als jetzt. Das ist die reine Wahrheit.
Zur der jetzigen Tarifrunde möchte ich nur eines sagen:
Erst mit der Kelle abgeben (Orts- und familienbezogene Zuschläge), dann mit einem Teelöffel
zurück verlangen (8% oder mind. 200,- Euro).Mit freundlichen Grüßen
Als Beamter mit Familie bin ich doppelt betroffen. Denn zum einen ist das Elterngeld für meine Frau mit 300 € niedriger als vorher das Erziehungsgeld mit 450 €. Weiterhin wurde in derselben Woche letzten Jahres die Kindergelderhöhung auf 2009 verschoben, aber gleichzeitig wurden die Diäten um 9,4% erhöht. Jetzt wurde darüber hinaus auch noch die Entscheidung über das Betreuungsgeld auf 2013 vertagt.
Zum anderen pfeiffe ich langsam auf meinen ach so sicheren Arbeitsplatz. Denn wenn ich die Leistungen und Vergünstigungen für Hartz IV-Empfänger mit Familie gegenrechne, dann verdiene ich als Beamter im gehobenen Dienst auch gerade mal etwa 100 € mehr. Beim nächsten Kind lohnt sich die Arbeit gar nicht mehr. Da überlege ich mir langsam, ob ich nicht alles hinschmeissen sollte, um bei meiner Familie zu sein, anstatt wochenlang auf Dienstreisen zu gehen.
Schließlich bekomme ich ja bei Aldi gegen Vorlage meines Dienstausweises keinen Rabatt für sichere Arbeitsplätze über 20%, sondern muss das Gleiche zahlen, wie andere auch. Denn wenn man Gehaltskürzungen, Arbeitszeitverlängerungen und Inflation zusammenrechnet, dann ist der Wert meiner Arbeit seit 2004 um etwa 20% gefallen.
Ich halte eine Gehaltserhöhung von 8% noch für zu niedrig. Wenn man die Verluste ausgleichen will und auch noch die anstehende Infaltion dieses Jahres einrechnet, dann halte ich eine Erhöhung von 28% für angemessen. Geld ist ja da, zumindest für Banken und Diäten, wie man sieht.
Ich bin Ang. im ÖD und befürworte voll und ganz mehr Geld für den ÖD. Seit Jahren werden wir mit weniger Geld abgestraft, jedoch die Arbeit wird im Gegenzug immer mehr. Frau Merkel predigt einen Aufschwung, der inzwischen bei allen Menschen angekommen sein soll. Ich habe davon noch nichts bemerkt. Vielleicht bei den Politikern, die können ja schnell mal von jetzt auf gleich ihre Diäten anheben. Zum anderen haben die längst den Bezug zur Realität verloren. Herr Bsirske, setzen Sie sich bitte verstärkt ein, damit wir nicht ganz den Glauben an die Gerechtigkeit verlieren. Ich mache meine tägliche Arbeit gerne, aber wenn ich am Monatsende auf meinen Kontoauszug blicke, verliere ich die Lust an allem. Der Staat würde mit Sicherheit finanziell besser da stehen, wenn die Herren und Damen Politiker besser haushalten würden. Da wird das Geld mit vollen Händen für sinnlose Dinge rausgeworden und von uns Bürgern verlangt man ganz selbstverständlich, dass wir mit dem wenigen, was wir inzwischen im Geldbeutel haben, auskommen.
Schluss mit lustig! Nach mehrjähriger Ausbildung für meine Tätigkeit als Systemadministrator einer mittelgroßen Stadtverwaltung ist es geradezu ein Hohn für 1300 € Netto im Monat über die reguläre Arbeitszeit hinaus nachts und am Wochenende Dienst zu schieben! Mit dem TVÖD haben sich die Bedingungen für Singels enorm verschlechtert, bei dem anhaltenden Reallohnverlust sind "Spielräume" für etwaige Anschaffungen (und sei es nur die Waschmaschinenreparatur) nicht mehr vorhanden. Stattdessen wird in den Medien von Familiengründung gepredigt (du bist Deutschland)! Wie das?? Ohne (finanzielle) Perspektive für jüngere Menschen ist im ÖD bald keine Kraft mehr vorhanden um wichtige Aufgaben für das Allgemeinwohl wahrzunehmen. Ich wünsche mir und vor allem meinen Kollegen Bus-/Bahnfahrern die für noch weniger Geld Verantwortung Tag für Tag für Millionen Pendler übernehmen müssen viel Kraft und Erfolg für die kommenden Arbeitskämpfe! Die 8% sind kein Bonus sondern dringend notwendig!
2)
Somit ist das in Deutschland zu beobachtende gezielte Herunterfahren der öffentlichen Verwaltung ein schwerer Fehler. Die Verwaltungen arbeiten nicht mehr effektiv. Überlastete Gerichte, ewige Wartezeiten bei Behörden, Bearbeitungsfehler sind die logische Konsequenz, wenn viel zu wenig Beschäftigte immer mehr arbeiten müssen und den Berg von Aufgaben trotz Überstunden gar nicht mehr schaffen können. Abgesehen davon wird der öffentliche Dienst auch wegen der miesen Bezahlung zunehmend unattraktiv und gewinnt so kaum noch qualifizierten Nachwuchs. Es ist also in die Verwaltung zu investieren, und zwar zum einen durch angemessene Bezahlung. Die Forderung nach 8 % mehr Gehalt ist angesichts der Einschnitte der Vergangenheit eigentlich eher zu wenig.
Zum anderen muss deutlich mehr Personal eingestellt werden. Das kostet zwar erst einmal mehr Geld, zahlt sich aber längerfristig durch verstärkte Investitionen und damit verbundenen höheren Steuereinnahmen und eine verstärkte Kaufkraft aus.
1)
Eine funktionierende öffentliche Verwaltung ist ein wesentlicher Faktor zur Standortattraktivität. Ständig wird darüber diskutiert, dass Deutschland wegen angeblich überwuchernder Verwaltung zunehmend ein unattraktiver Standort sei. Das ist Unfug und wird auch nur von interessierten Kreisen behauptet, denen die Aufsicht der öffentlichen Verwaltung ein Dorn im Auge ist. Was passiert, wenn die Verwaltung nicht funktioniert, sehen wir in fast allen Drittländern, aber auch in einigen süd- und osteuropäischen Ländern und Regionen: die Gegenden verkommen. Arbeitslosigkeit, Armut, Gewalt und politische Radikalisierung breiten sich aus, mit der Folge, dass eine Abwärtsspirale entsteht und ganze Regionen instabilisiert werden. In- und ausländische Unternehmen investieren aber nur dann, wenn sie sich sicher sein können, dass sie auf längere Sicht hin den geschilderten Gefahren nicht ausgesetzt sind. Dafür sorgt unter anderem die öffentliche Verwaltung, die die Einhaltung der Gesetze sicherstellt.
Es ist doch so, dass in den letzten Jahren fast nie ein Mitarbeiter des öD voller Stolz erzählt hat, wo er arbeitet und dass er für gute Arbeit gutes Geld bekommt. In anderen Branchen ist dies selbstverständlich gewesen. Bei mir entstand der Eindruck, dass sich meine Kollegen dafür schämen, einen Job zu haben und Geld für den Verkauf ihrer Lebenszeit und Arbeitskraft zu bekommen. Daran können nicht nur die Witze über die Beamten schuld sein. Ist denn aber die Arbeit der Krankenschwestern und Pfleger, der Müllmänner, der BusfahrerInnen, der Verwaltungsangestellten, der LehrerInnen, der Kindergärtnerinnen usw. so wenig wert, dass die Gesellschaft sie nicht zu schätzen weiß? Doch liegt es nicht allein an der Gesellschaft, sondern wir bestimmen dies entscheidend durch unser Auftreten mit. Dem haben wir in den letzten Jahren zu wenig Wert beigemessen. Ich habe mich sehr gefreut, als ich die erste Karte mit der Aufschrift "Genug Gespart" in den Händen hielt. Das ist eine richtige und wichtige Aktion. Bewusst zu machen, was öffentliche Dienste sind, was sie für die Gesellschaft leisten. Wer die Männer und Frauen sind, die täglich dafür sorgen, dass unser Land noch so gut funktioniert. Hier geht es um mehr, als um 8 oder 5 %. Diese Tarifrunde bietet und die Chance, einer breiten Öffentlichkeit klar zu machen, was auf dem Spiel steht. Ich glaube, es ist nicht übertrieben zu sagen, dass hier und heute darüber entschieden wird, welchen Weg dieses Land in Zukunft gehen wird!
Gegen die Scheinheiligkeit der Politik
Haben die Arbeiter und Angestellten, sowie den Beamten des öffentlichen Dienstes, die Rentner und Versorgungsempfänger, nicht schon genug Vorleistungen erbracht und zwar in den Zeiten in denen es der Bundesrepublik Deutschland wirtschaftlich und finanziell nicht gut ging und dies ohne zu „Murren“.
Jetzt im Jahr 2008, wo der Aufschwung und die finanzielle Gesundung in den Medien hochgejubelt werden. Jetzt wäre es doch Zeit, auch diese Bevölkerungsgruppe an diesem Aufschwung teilhaben zu lassen. Zumal diese Bevölkerungsgruppe über Jahre von der allgemeinen Einkommensentwicklung abgehängt wurde.
Bezeichnend ist, dass unsere Herren Abgeordneten und „Polittraumtänzer“, sich sehr wohl an dem Aufschwung und der finanzielle Gesundung bereichert haben. Siehe die Diätenerhöhung von 10%.
Ihren Arbeiter und Angestellten, sowie den Beamten des öffentlichen Dienstes will man aber mit 5% auf zwei Jahre abspeisen. Dafür dürfen sie dann 40 Stunden die Woche arbeiten.„Man kann einige Menschen die ganze Zeit zum Narren halten und alle Menschen einige Zeit, aber man kann nicht alle Menschen die ganze Zeit zum Narren halten.“
Die Worte von Abraham Lincoln haben auch heute noch Gültigkeit.Ist es nicht längst an der Zeit, sich als Bürger gegen gigantische Scheinheiligkeit der Politiker, gezielte Volksverdummung, sowie tägliche Gängeleien und Manipulationen, stärker zu wehren?
Deshalb unterstütze ich voll und ganz die Welle der Initiative öffentliche Dienste „GENUG GESPART“
Als junger Beamter mit einem langem Arbeitsweg im mD ist man knapp unter Sozialhilfeniveau.
Urlaubsgeld weg, Weihnachtsgeld 30%, 41 Stundenwoche und dafür darf man sich noch doof anmachen lassen (hätterst Du in der Schule besser aufgepasst, wärst Du auch nicht im öD). Ich und viele Andere haben langsam keinen Bock mehr !!!!!!!!!!! Im GG steht doch was von amtsangemessener Alimentierung, oder?
Es wird nicht alles teurer. Das Bundesamt für Datenverarbeitung und Statistik gibt doch monatlich Warenkörbe aus. Wenn man nur noch Röhrenfernseher kauft, kommt man noch lange mit der Besoldungstabelle 2004 aus und kann auf Urlaubs- und Weihnachtsgeld verzichten. Und sicherlich haben noch nicht alle Kolleginnen und Kollegen einen Fernseher in jedem Raum der Wohnung stehen. Nicht zu vergessen die DVD-Player. Greift zu und beklagt Euch nicht !
Die "LINKE" hat bundesweit schon 15% und ich will nicht wissen, auf wieviel Prozent REP's NPD und der übrige rechte Rand kämen, wenn die sich nicht gegenseitig bekämpfen würden. Die beiden großen Volksparteien geben sich jedenfalls sehr große Mühe.
"Landtag: Diätenerhöhung im Gespräch ... Die 187 Abgeordneten des Düsseldorfer Landtags hatten zuletzt im April eine Erhöhung ihrer Bezüge in Höhe von 133 Euro pro Monat erhalten. Das Parlament beschloss damals, die Diäten um rund 1,4 Prozent auf 9.633 Euro zu erhöhen (11.2007)."
Die Herrschaften aus dem Landtag gehen doch mit gutem Beispiel voran. Nur 1,4% damals. Auch hier wird fleißig gespart.
(Ironie aus)
Schade/unverständlich, das hier der Tarifabschluss nicht kommentiert wird.
Gibt es da nichts drüber zu diskutieren, sind alle glücklich, oder weiter unglücklich, oder interessiert es nun einfach niemanden mehr, was in den Ämtern läuft, weil das Thema "überlebt" wurde, und nun Poststreik o.ä. interessanter ist?
Hurra, unsere ach so armen Politiker, die sich keine Butter mehr auf Ihre Semmeln gönnen konnten, bekommen endlich, nach endlos langen Jahren,äh nee, Monaten oder waren es gar Wochen, wieder eine "kleine, wirklich minimale" Diätenerhöhung.
Ich habe so 'nen Hals seit ich heute morgen auf dem Weg zum Dienst die Nachrichten gehört habe. Ich armes Halbtagswürstchen mit meinen üppigen 1000,-- € im Monat, von denen ich noch die Krankenversicherung abziehen muss, sollte wirklich mal überlegen, ob ich nicht endlich einen angemessenen Beitrag zur Erhaltung unserer armen am Hungertuche nagenden Politiker leiste und alle 2 Monate auf die Bezüge verzichte. Als faulem Beamten stünde mir das zu. Ich tue nämlich nichts im Dienst, außer die Geschäftsführung eines großen Vereins zu managen, die Schulberatung haushaltstechn. abzuwickeln, das Medienzentrum am Leben zu erhalten, den Schulsupport für die kreiseigenen Schulen zu organisieren und alles was mit Bildungsplanung zusammenhängt auf die Reihe zu kriegen. Die restliche Zeit sitze ich mir den Arsch platt; zumindest nach Meinung unserer Kreispolitiker, na gut gerechterweise muss ich sagen, diese Aussage wurde von einem Herrn getroffen, dem ich eine Auskunft nicht geben durfte (Anweisung der Verwaltungsspitze) und der darüber erbost war. Zitat: Sie sind doch nur zu faul, Ihren fetten Beamtenarsch zu bewegen! - Und so einer kriegt demnächst eine Erhöhung vom Allerfeinsten und die Basis kann sehen, wo sie, lächerlich abgespeist, bleibt!
Klar, im ÖD gibt es einige "schwarze Schafe", wie überall. Vor allem noch bei den alten Beamten, die oft denken, sie seien "die Welt". Aber inzwischen hat sich das Verhältnis Wirtschaft-ÖD doch z.T. gedreht. Alle möchten ihre Kinder gut versorgt und möglichst kompenent im Kindergarten untergebracht wissen. Z. Z. werden die Kräfte total unterbezahlt. Hauptsache billig ist hier angesagt. Möglichst noch ein Jahr Praktikum ohne Bezahlung! Später wundert man sich dann über die nicht qualifizierten Schulabbrecher und Einbrecher oder Intensivtäter.
Seit 20 Jahren Personalabbau im ÖD (die Schulden sind nicht weniger geworden), aber jeden Monat neue Gesetze oder Vorgaben. Inzwischen werden die Leute älter, es gibt keinen Nachwuchs mehr, auf Stellen ausgeschiedener Mitarbeiter bewerben sich dann intern die "Mittfünfziger", die auch demnächst in den Ruhestand gehen, keiner hat mehr Zeit, die "Neuen" anzulernen, selbst bleibt keine Zeit, die anfallenden Arbeiten zu erledigen. Wenn prozentual die Arbeitskräfte abgebaut werden, keine neuen eingestellt werden, sich die Gesetzesvorlagen aber immer schneller ändern, mehr Menschen durch die "Flexibilität" auf Auskünfte, Urkunden oder Sonstiges durch die Behörden angewiesen sind, die dafür noch vorhandenen Mitarbeiter aber weiter reduziert werden, was dann? Es macht keinen Spass mehr! Eigentlich sind doch wir "das Volk". Hat doch schon mal geklappt!! Ich bin zwar im ÖD beschäftigt, aber auch Bürger! So kann es nicht weiter gehen. Flasche voll!
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